„Lebendiger Lichtzustand“ – zur Freiheit des Erkennens mit J.G. Fichte



Dutzendfach hat Johann Gottlieb Fichte (1762 – 1814) seine Philosophie überarbeitet. Dabei hatte er nur ein einziges Thema: dem Subjekt zur Freiheit zu verhelfen, indem die Welt aus der Freiheit des Subjekts gedacht wird. Ein durchaus existenzielles Anliegen: "Unmuth und Angst nagte an meinem Innern. Ich verwünschte die Erscheinung des Tages, der mich zu einem Leben rief, dessen Wahrheit und Bedeutung mir zweifelhaft worden war. Ich suchte ängstlich nach einem Lichtschimmer, um aus diesen Irrgängen des Zweifels zu entkommen." Anhand ausgewählter Texte aus der Jenaer Zeit beleuchtet der Vortrag Fichtes Bemühen, Licht in unser Dunkel zu bringen.


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